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Öffnung nach Außen -
Kooperation mit externen Partnern

Unsere Schule sieht sich als einen lebendigen Teil des Stadtteils Groß-Buchholz und ist darauf bedacht, Institutionen und Personen dieses Stadtteils und des weiteren schulischen Umfelds in ihr Wirken mit einzubeziehen. 

 

Zusammenarbeit mit den Schulen der Region und dem Studienseminar

 

Anwärterinnen und Anwärter / Praktikantinnen und Praktikanten

In dieser Schule werden regelmäßig 2 Referendarinnen bzw. Referendare des Studienseminars Hannover 2 erfolgreich ausgebildet. Auch Schulpraktikantinnen bzw. -praktikanten werden gern bei uns betreut. 

 

Kooperation mit vorschulischen Einrichtungen

 

Kindertagesstätten

Wir kooperieren mit 12 Kindertagesstätten, mit denen zurzeit einen Kooperationsvertrag erarbeitet wird. Bisher haben zu dieser Thematik 2 Sitzungen im 1. Schulhalbjahr 09/10 stattgefunden. 

 

Zusammenarbeit mit Institutionen / Vereinen / Gruppierungen und Personen



Zahlreichen Institutionen, Gruppierungen und Einzelpersonen stehen der Schule wohlwollend gegenüber. Auf Anfrage sind diese gerne bereit, sich ins Schulleben mit einzubringen. Die Bandbreite der Zusammenarbeit sei hier kurz dargestellt:

Kirche

Nachdem die Messiaskirche und Maria Frieden geschlossen werden mussten, ist nun die Kooperation mit der durch Zusammenlegung entstandenen Evangelischen Kirchengemeinde Groß-Buchholz in Hannover um so intensiver, wobei es auch weiterhin von katholischer Seite eine gute Beteiligung gibt. Verschiedene Gottesdienste werden von den Kirchen für unsere Schüler angeboten. Zu Beginn der Grundschulzeit werden in jedem Jahr die Schulanfänger mit ihren Familien zum ökumenischen Einschulungsgottesdienst eingeladen. In größeren Abständen werden unsere Schülerinnen und Schüler zu besonderen Themengottesdiensten eingeladen, etwa zum Reformationstag die 3. und 4. Klassen. Diese Anlässe werden dann im Unterricht vertiefend besprochen und erarbeitet. Alle weiteren Schulgottesdienste werden in den Fachkonferenzen Religion gemeinsam mit den Pastoren geplant und intensiv erarbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv beteiligt,

  • es bestünde die Möglichkeit, im Folgejahr ein zweisprachiges Projekt anzubieten (in Zusammenarbeit mit einer Lehrerin oder einem engagierten Elternteil
  • durch Darbietung von Spielszenen, Tänzen oder Musikstücken,
  • durch Erstellen von Bildwänden oder Bastelarbeiten,
  • durch gemeinsam formulierte Gebete oder Fürbitten und Mitsprechen des Vaterunsers durch ältere Schüler,
  • durch Vorlesen zu Bildern und durch Tragen von Kerzen oder Symbolen.
Anlässe für Gottesdienste sind vielfältig. Häufig feiern wir Weihnachtsgottesdienste, bemühen uns aber auch immer wieder zu anderen Jahreszeiten und Themen Gottesdienste zu entwickeln.
Seit zehn Jahren planen wir für alle Jahrgänge gemeinsam, so dass der gemeinsame Gottesdienstbesuch aller Klassen ein im jedem Jahr wiederkehrender Bestandteil des Schullebens ist.
Seit 2003 gestalten wir fast jedes Jahr zum Ende der Grundschulzeit einen Abschlussgottesdienst mit den Schülern der 4. Klassen.

 

Wir planen stets ökumenische Gottesdienste, zumal evangelische und katholische Schüler ja in den ersten beiden Klassen gemeinsam unterrichtet werden. Zu diesen Gottesdiensten laden wir alle Schüler unserer Schule ein, auch wenn sie nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Kinder, die nicht mitgehen wollen oder dürfen, werden währenddessen in der Schule betreut. Doch kommen viele Kinder interessiert mit und gewinnen so einen Blick auf die christliche Kirche, Glauben und Gottesdienst und wir erhoffen dadurch mehr Toleranz für andere Religionen. Auch Eltern sind jederzeit eingeladen, uns zu begleiten. Hier wünschen wir uns noch eine intensivere Beteiligung.

Vertraut zu werden mit dem Kirchenraum außerhalb von Gottesdiensten bildet einen weiteren Schwerpunkt der Zusammenarbeit. Dies geschieht meist in der dritten Klasse. Pastoren oder Diakonin sind stets gern bereit, die Kirche zu zeigen und dazu zu erzählen. Einblick in die Besonderheiten der katholischen Kirche können die evangelischen Kinder in St. Martin im Roderbruch gewinnen.

Es bestehen auch Kontakte zu jüdischen und islamischen Gemeinden, so dass die 4. Klassen auch hier kennen lernen und erfahren können, was sie im Unterricht erarbeitet haben.

 

Die gute Zusammenarbeit mit der ev. Kirchengemeinde Groß-Buchholz ermöglicht auch die Nutzung der dortigen Räumlichkeiten. So konnte der Schulchor mehrfach im Gemeindesaal vor großem Publikum ein Musical aufzuführen. Die Absprache mit der Gemeinde zur Raumnutzung reicht so weit, dass uns Räume zur Verfügung gestellt werden, falls wir in eventuellen Notfällen die Schule räumen müssen und einen Treffpunkt und Unterkunft für unsere Schüler benötigen.

Es wurden bereits Gespräche mit der Gemeinde geführt, um für die Zeit nach dem Umbau Nachmittagsangebote für unsere Schüler durch kirchliche Mitarbeiter zu erfragen. Aus finanziellen und personellen Gründen erscheint dies schwierig, doch hoffen wir, Gemeindemitglieder für eine Zusammenarbeit gewinnen zu können.

 

Firmen und Banken

Unterstützung Lotti Karotti, finanzielle Unterstützung des Leseprojekt 

Polizei

Zusammenarbeit Schule / Polizei

  • Tätigwerden auf Grundlage des Gemeinsamen Runderlasses des MK, des MI und des MJ vom 30.09.2003 "Zusammenarbeit von Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft" (Anzeigepflicht der Schule / Informationspflicht der Polizei pp.)
  • Teilnahme Polizei an Klassen- und Gesamtkonferenzen
  • Regelmäßige beiderseitige Kontaktaufnahme
  • Informationsaustausch
  • erzieherische Gespräche
  • Schulwegüberwachung (Gelbe Füße...)
  • Präventionsveranstaltungen (Toter Winkel, Gurtschlitten ...)
  • Präventionsunterrichte (Gewalt- / Eigentumsdelikte -> allgemein u. anlassbezogen)
  • Verkehrsausbildung (Fahrradprüfung -> technisch u. Parcours)
  • Initiierung von Straßenverkehrsbehördlichen Anordnungen (Sperrflächen, Haltverbotszonen, Poller ...)
  • Schulwegbegehung
  • Öffentlichkeitsarbeit bei schulischen Veranstaltungen im Rahmen der Kriminalprävention (Infostände der Polizei bei Schulfesten ...)

 

Gesundheitsamt 

Aktive Gesundheitsförderung durch das Bewegungs-Projekt Adipositas.

 

Bücherpräsentation 

Eine interessierte Buchhandlung bietet zweimal im Jahr eine Buchpräsentation in der Buchhandlung sowie in unserer Aula an. Schülerinnen und Schüler vorwiegend aus dem 3. und 4. Schuljahrgang lesen während dieser Veranstaltungen aus ausgewählten Büchern vor.

 

Projektbeschreibung "Bilderbuch-AG" (Christine Kappe, Autorin und Grafikerin)

“Wir gestalten unser eigenes Buch” - kulturelle Bildung in der Grundschule 

 

Teilnehmende dieser AG sind Schülerinnen und Schüler der 3. (und demnächst 4.) Klasse, die kreativ sein wollen, einiges über Literatur und Kunst erfahren möchten, und dabei - in spielerischer Form - Lese- und Rechtschreibförderung erhalten.

 

Ziel des Projekts, das über ein Schuljahr geht, ist es, die Schüler anzuregen, eigene, kleine Geschichten zu schreiben und Bilder dazu zu malen. Eine Auswahl der Beiträge wird dann zu einem Buch zusammengefasst, welches in einer kleinen Auflage (von vielleicht 150 Stück) gedruckt wird.

 

Bisher haben wir uns auf verschiedene Weise diesem Ziel genähert: um den Kindern die verschiedenen kreativen Möglichkeiten aufzuzeigen, las ich mit ihnen verschiedene Geschichten und Gedichte, wir schauten uns Illustrationen an, malten selbst ein Bild zu einer Geschichte, erfanden umgekehrt eine Geschichte zu einem Bild, sponnen den Anfang einer Geschichte weiter etc.. Wir machten Schreibspiele, bei denen die Kinder sich eingehend mit dem Alphabet und dem Klang der Wörter beschäftigen und selbst Wörter erfinden konnten.

 

Meine Aufgabe ist es, die Kinder bei der Ausarbeitung ihrer Geschichte zu begleiten. Hier können sie etwas über den Aufbau einer Geschichte, den Stil, Rechtschreibung und Grammatik lernen. Am Schluss habe ich vor, den Schülern zu zeigen, wie man ein Buch für die Druckvorstufe vorbereitet. Auch ist ein Besuch in der Druckerei geplant.

 

Das fertige Buch soll dann, außer natürlich an die Schüler und die Schule, an Institutionen zu gemeinnützigen Zwecken verteilt werden, an Kinderkrankenhäuser und andere Schulen. Auch müsste es in der Stadtbibliothek ausleihbar sein. Es wird an einem eigenen "Tag des Buches" im Rahmen einer Feier in der Schule vorgestellt, vorgelesen und verkauft.

 

Das Projekt möchte folgende Zwecke erfüllen:

  • es gehört zur Leseförderung
  • es fördert Kinder, die eine andere Muttersprache als Deutsch haben
  • es fördert den künstlerischen Nachwuchs (mit der Verbreitung des Buches auch über die Region hinaus)
  • es fördert das im Computerzeitalter gefährdete Medium des Buchdrucks
  • es integriert alle Kinder und fördert die Gemeinschaft, weil alle gleichermaßen mit einem Beitrag im Buch vertreten sind
  • es ist spartenübergreifend, weil nicht nur geschrieben, sondern auch gemalt bzw. gezeichnet wird 
  • es muss nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben: wenn es den Kindern Spaß macht, werden sie sicherlich darüber hinaus auch gern selbst schreiben oder malen; vielleicht ist es möglich, dass im Kunstunterricht auch noch ein Buch mit einfachen Techniken selbst gebunden wird
  • es bestünde die Möglichkeit, im Folgejahr ein zweisprachiges Projekt anzubieten (in Zusammenarbeit mit einer Lehrerin oder einem engagierten Elternteil